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GALA
DER OPERETTEN-OLYMP
Eine Gala für die Operette
PREMIERE
25. JUNI 2011
GROSSES HAUS
MUSIKALISCHE LEITUNG
BERNHARD STENGEL
CHOR
CHRISTIAN JEUB
DRAMATURGIE
ANNA MELCHER UND JULIANE SCHUNKE
GESCHICHTE Vom Olymp rasen die Götter zum erotischen Stelldichein in die MiR-
Unterwelt, wo sie nicht allein Orpheus oder so manche angebetete Schöne treffen.
Dort tummeln sich Csardasfürstinnen, lustige Witwen, bettelnde Studenten, Grafen
aus Luxemburg und Großherzoginnen aus Gerolstein, Blumen aus Hawaii und
Fledermäuse eingeschlossen. Da ist die Operette als vermeintlich ,,kleine" Schwester
der Oper ganz groß. Von A wie Paul Abraham oder B wie Ralph Benatzy über
Dostal, Fall, Kálmán, Künneke, Lehár, Lincke bis Millöcker, Offenbach, Strauß
Johann oder Straus Oscar, Suppé und Zeller reicht die Zahl der Schöpfer, die mit
ihren Werken aufwarten. Auf zu Himmelsfreuden und Höllenfesten!
LEGENDE13 Es ist die Legende von der ,,unerhörten Kunst" der Operette, die lustig,
frech, kokett und daher provozierend, anarchisch und subversiv ist. Sagt nicht die
Legende, dass die Operette längst tot sei und doch lebendiger ist als je zuvor. Die
Buffonerien eines komponierenden Cellisten aus Köln ziehen um die Mitte des 19.
Jahrhunderts im ,,Pariser Leben" den Mächtigen die Hosen runter. Der groteske,
jegliches Spießbürgertum erbarmungslos entlarvende Musik-Theater-Clou gelangt
nach Wien und wird dort im Walzerrausch vergoldet. Die silberne Ära der Operette
globalisierte mit Shimmy, Foxtrott, Tanz und Revue die Operette. Und sie lebt und
glänzt bis heute. Diese Gala ist ein Plädoyer für ihre Vielfalt und ihren
ungebrochenen Zauber.